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Gesunde Lebens­weise ohne Stress? Wenn da nur der Alltag nicht wäre, der alle guten Vorsätze zunichte macht. Wie der Spagat dennoch gelingt, verraten Ihnen unsere praktischen Tipps in alpha­betischer Reihen­folge.

Apfel. 200 Gramm Obst am Tag genügen, um das Risiko eines Schlag­anfalls um ein Drittel zu verringern. Das ergab ein Vergleich aktueller Studien. Ein Apfel am Tag reicht aus, um die Arterien zu schützen.

Ballaststoffe. Zucker und Fette sind wahre Kalorien­bomben. Der Körper verwandelt sie in Hüftspeck. Die schwer verdaulichen Ballast­stoffe füllen dagegen den Magen, sorgen für gute Verdauung und sind praktisch kalorienfrei. Sie kommen in Getreide, Obst und Gemüse reichlich vor. Faustregel: Von der Industrie verarbeitete Nahrung meiden.

Couchpotatoes müssen nicht fett und krank werden. Dreimal 45 Minuten pro Woche in mäßigem Tempo Laufen oder Radeln genügen, um das vorzeitige Sterbe­risiko im Vergleich zu Sport­muffeln um 42 Prozent zu senken. Wer dagegen mehr als vier Stunden pro Woche rennt, senkt sein Sterberisiko nur um 14 Prozent. Allzu viel ist ebenso ungesund wie zu wenig.

Durchatmen. Hektik statt Gelassenheit? Der alltägliche Stress nagt an unserer Seele. Wenn Sie das nächste Mal unter Termin­druck stehen oder sich über rücksichtslose Mitbürger ärgern – atmen Sie langsam und tief durch. Innere Ruhe zeigt sich an ruhigem Atem, aber es gilt auch die Umkehrung. Zwanzig Sekunden tief Atmen und die Anspannung lässt spürbar nach.

Erkältung vorbeugen. Zwei bis drei Mal im Jahr wirft uns Deutsche eine Schnupfen- und Hustenattacke aus der Bahn. Wir können noch so viele unauf­schiebbare Termine haben – auf einmal ist eine Zwangspause angesagt. Erkältungs­keime verbreiten sich nicht nur durch Husten und feuchte Hände. Sie finden sich auch auf Türgriffen oder Kugelschreibern in Ämtern. Vorbeugung: Tragen Sie Hand­schuhe. Waschen Sie sich die Hände nach allen Kontakten. Bis dahin vermeiden Sie es, mit Ihren Händen Nase und Mund zu berühren. Das ist der Weg, auf dem Keime ins Körper­innere gelangen.

Fahrrad fahren ist ein Fitness­training, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wenn das Wetter es zulässt, lassen Sie das Auto stehen und steigen auf Ihren Drahtesel. Radeln schont die Gelenke, trainiert den Kreislauf und das Gleichgewicht auf sanfte Art und entspannt die Seele. Lassen Sie sich auf keine Tempo­jagden und waghalsige Auto­umfahrungs­manöver ein.

Gesundheit und Krankheit sind keine absoluten Gegensätze. Niemand ist völlig gesund oder krank. Unter welchen Einschrän­kungen Ihrer Leistungs­kraft Sie auch leiden – richten Sie Ihren Blick auf das, was Sie können. Wer sich nach Rücken­schmerzen schont, wird bald noch mehr Schmerzen leiden. Selbst nach Infarkten und Krebsbe­handlungen gilt leichtes Training als die beste Rehabilitations­maßnahme.

Humor bringt Würze und Leichtigkeit ins Leben. Fröhliche Menschen leben länger. Allerdings ist Humor nicht gleich Humor. Spott über andere ist nur eine indirekte Art von Wutanfall. Er richtet sich aggressiv gegen Mitmenschen. Wer über sich selbst lachen kann, gewinnt dagegen inneren Abstand. Man nimmt das Leben locker: Ich bin der beste Quell meines heiteren Temperaments.

Impfen hat Pocken, Kinder­lähmung und andere schwere Seuchen in Europa ausgerottet. Das Risiko von Impfneben­wirkungen ist viel geringer als die Gefahr, die von der Rückkehr tödlicher Ansteckungen ausgeht. Eine kleine Wunde kann Sie umbringen, wenn Tetanus­bakterien eindringen, die sich überall um uns herum befinden. Lassen Sie Ihren Impfschutz alle zehn Jahre erneuern! Informieren Sie sich beim Hausarzt oder im Internet über weitere sinnvolle Impfungen. Sie schützen nicht nur sich, sondern auch Ihre Liebsten.

Joghurt verringert das Risiko, zuckerkrank zu werden, um 18 Prozent. Es genügt, pro Tag 28 Gramm Joghurt zu essen. Milch oder Käse haben nicht diesen Effekt. Das ergaben drei Studien mit insgesamt mehr als 15 000 Teilnehmern. Im Joghurt wandeln Bakterien den Milchzucker (Laktose) in Milchsäure um. Das verleiht ihm nicht nur den charakteristischen Geschmack. Sondern Joghurt wird deshalb auch von Menschen vertragen, die an einer Laktoseintoleranz leiden. Aber Achtung: Manche Hersteller mischen in ihre Joghurts Magermilchpulver, und das enthält Laktose.

Küchen sind zum Selber-Kochen da, nicht nur als Aufbewahrungs­orte für Fertig­pizza. Sie meinen, für Sie allein lohnt sich der Aufwand nicht? Ein Broccoli­auflauf zum Beispiel kostet Sie gerade mal fünf Minuten Vorbe­reitungszeit. Wenn er dann zwanzig Minuten im Herd gar wird, können Sie sich mit etwas anderem beschäftigen. Das simple Rezept finden Sie auf einer Tüte „Fix für Broccoli“, die Sie für ungefähr 70 Cent im Supermarkt finden. Broccoli enthält Vitamine, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, die gegen Krebs vorbeugen, und kaum Kalorien.

Licht ist ein Stimmungs­aufheller. Gerade in der dunklen Jahreszeit eine Stunde Tageslicht tanken, beugt düsterer November­stimmung vor. Licht sorgt für die Produktion von Vitamin D, das als wirksamste Vorbeugung gegen Erkältungen gilt, weil es das Immun­system in Schwung bringt.

zum Teil 2 mit den Buchstaben M bis Z  –>

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veröffentlicht im Januar 2015 © by www.berlinx.de

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