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Keine Chance den Festtagspfunden

Weihnachten, Silvester, Neujahr … Mit Kuchen, Wein und Braten gelangen in zehn Tagen schnell ein paar zusätzliche Pfunde auf den Leib. Und wie schwer ist es, sie hinterher wieder wegzubekommen! Wie Sie vorbeugen, ohne auf Genuß und Feiern zu verzichten, erfahren Sie hier.

Servieren Sie leichte Vorgerichte. Eine Gemüsebrühe, eine Teller Minestrone (italienische Gemüsesuppe) oder ein frischer Salat haben kaum Kalorien. Schmackhaft zu bereitet, sorgen Sie dafür, daß Sie vom Hauptgericht nur noch ein kleine Portion zu sich nehmen.

Genießen Sie vom Hauptgericht jeden Bissen, lassen Sie das Essen bewußt auf der Zunge zergehen. Dann stellt sich das Sättigungsgefühl ein, ehe Sie sich einen überfüllten Magen angegessen haben. Häppchenweise ist der Genuß größer als beim gierigen Hineinschlingen.

Mineralwasser und Säfte trinken. Über den Tag verteilt, sorgen Getränke nicht nur für ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die Müdigkeit vorbeugt (und in den Festtagen oft zu kurz kommt), sie verhindern auch Heißhungerattacken. Außerdem lindern sie Verdauungsstörungen, wenn Sie doch einmal zu reichlich und zu fett gegessen haben. Wacholdertee beugt Gasbildung im Magen vor (Aufstoßen). Wenn es zu Sodbrennen kommt: in den nächsten Stunden Alkohol, Kaffee und Fett meiden. Tee aus Bitterklee lindert die Beschwerden.

Kochen Sie mit viel Kräutern. Sie ersetzen Fett als Geschmacksträger und unterstützen den Fettabbau. Besonders empfehlenswert: Petersilie (vitaminreich) und Chili (regt den Stoffwechsel an). Nur mit Salz sollten Sie sparsam umgehen. Es sorgt für zusätzliche Wasserspeicherung im Körper, wodurch das Gewicht steigt.

Abwechslung bei Süßem. Zartbitterschokolade enthält weniger Zucker als Vollmilchtafeln. Russisch Brot und Gummibärchen enthalten zwar Zucker, aber kaum Fett. Noch raffinierter: einen Obstsalat servieren. Das Bedürfnis nach Süßem wird gestillt mit vitaminanreicherndem Nebeneffekt.

Ein Glas Wein zum Essen ist gesund. Ein Gläschen Verdauungsschnaps nach dem Essen bringt zwar keine wirkliche Entlastung der Verdauung, aber das subjektive Gefühl der Erleichterung ist auch nicht zu unterschätzen. Darüber hinaus sollten sie aber größere Mengen Alkohol am Stück meiden, weil Alkohol den Appetit auf fett- und zuckerhaltige Naschereien steigert. Leeren Sie am Abend nicht mehrere Flaschen Wein, sondern probieren Sie es mal mit exotischen alkoholfreien Cocktails aus verschiedenen Säften. Dann ist gegen ein, zwei Gläser Wein zum Abschluß des Abends nicht einzuwenden. Auch Silvester sollten sie mit Alkohol so spät wie möglich beginnen, wenn sie schlank bleiben wollen.

Viel Bewegung. Schlemmen ist halb so gefährlich für den Kalorienhaushalt, wenn Sie zwischen den Mahlzeiten nicht vor dem Fernseher sitzen, sondern sich an der frischen Luft bewegen. Herumsitzen verleitet zum Naschen. Lange Spaziergänge jeden Tag verbrauchen die angefutterte Energie. Noch besser: eine Stunde Joggen (verbraucht 600 bis 700 kcal und beschleunigt den Stoffwechsel). Wenn das Wetter es zuläßt, unternehmen Sie Radtouren. Falls es schneit: auch Rodeln oder eine länger Schneeballschlacht lassen Pfunde purzeln. Skilanglauf gilt als der gesündeste Ausdauersport überhaupt.

Obst- und Safttage zwischen den Festen. Viele machen den Fehler, nach Weihnachten bis Silvester so weiter zu essen, wie sie Heiligabend begonnen haben. Besser: zwischendurch kalorienarme Tage einlegen. Das bedeutet zum Beispiel: als Frühstück Obst, Knäckebrot und Müsli, mittags Salate, Gemüseaufläufe oder Ratatouille, nachmittags Obst oder ein Quarkvollkornbrötchen statt Kuchen, abends Brot mit Tomaten oder Radieschen belegt. Die bunten Teller mit Schokolade vorläufig nicht anrühren und auch auf Alkohol verzichten. Auch nach Neujahr ein, zwei Minimaltage einlegen – nicht mehr als zwei, weil sonst der Körper sich auf die reduzierte Kalorienmenge umstellt (Jojo-Effekt).

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