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Unsere Serie „Typisch Mann-Typisch Frau": Teil 94

 

Achtsamkeit
Wie aufmerksam sind Frauen und Männer füreinander?

Nur Augen für die Ge­liebte haben – ein schönes Ideal. In der Wirk­lich­keit ist Gleich­gültig­keit einer der häufig­sten Tren­nungs­gründe ge­worden. Wie ge­winnen wir die Acht­sam­keit zurück?

Frisch verliebt! Die Gedan­ken sind ständig beim anderen. Ich ver­sinke in seinen Augen, wenn er bei mir ist. Ist er ab­wesend, quält mich die Sehn­sucht. Ich kann es kaum erwarten, wieder bei ihm zu sein.

Dieser Zustand hält meist nicht lange an. Schon nach wenigen Wochen lässt das Herz­klopfen nach. Zum ersten Mal ertappt man sich bei dem Ge­danken: Wie schön wäre es, wenn ich jetzt meine Ruhe hätte! Diese Beru­higung der Herzen hat seine guten Seiten. Wir werden wieder fähig, den normalen Alltag zu bewältigen. Damit wir Beruf, Freunde und unsere persön­lichen Interessen nicht völlig vernach­lässigen.

Doch wie verhindern wir, dass die Liebe erkaltet? Fehlen die gewohnten Signale der Achtsamkeit, fühlt sich der Partner verunsichert. Zwei Reaktionen sind möglich:

  1. Er versucht mit verdoppelten Anstren­gungen die Ver­schmelzung der ersten Liebes­stunden zurückzugewinnen, er „klammert“.
  2. Er reagiert seiner­seits mit Rückzug, wird ebenfalls gleich­gültiger.

Jetzt entscheidet sich, ob die Liebe eine Zukunft hat. Die meisten Beziehungen scheitern nicht an großen Zerwürf­nissen, sondern an den Bana­litäten des Alltags. „Wir haben uns auseinander gelebt“ war der am häufigsten genannte Trennungsgrund (37 Prozent) in der aktuellen Umfrage einer Partneragentur. Wie gelingt es, die Achtsamkeit zu bewahren – trotz aller Alltagssorgen und -konflikte?

„Achtsamkeit“ kommt von „Beachtung“. Sie speist sich aus der Aufmerk­samkeit auf jene Eigen­schaften, die den Partner einzigartig machen. Es sind keine spektakulären Aktionen nötig. Kleinig­keiten können Liebe nicht nur zerstören, sondern auch lebendig halten:

  1. Jeden Tag eine halbe Stunde für den Partner reser­vieren. Diese Zeit aus­schließ­lich für liebevolle Zuwendung nutzen – also keine Probleme diskutieren oder Konflikte austragen.
  2. Jede Kritik durch mehrere positive Äußerungen ausgleichen:
    „Dein grünes Kleid gefällt mir.“
    „Du siehst heute so munter aus.“
    „Wie du diese Sache erledigt hast! Danke.“
  3. Einige Hausar­beiten, kurze Spazier­gänge oder Einkäufe gemein­sam erledigen. Wir-Gefühl entsteht nicht nur durch gemeinsame Ansichten, sondern vor allem durch häufiges gemeinsames Tun.
  4. Sich häufig an gemein­same Erleb­nisse erinnern: „Weißt du noch, wie wir letzte Ostern ...“ stärkt das Gefühl, als Paar eine gemein­same Geschichte zu besitzen. Sie legen den Grundstein für so etwas wie Familien­tradition – das schafft ein starkes Gefühl der Verbun­denheit.
  5. Für den anderen da sein. Das bedeutet, sich ab und zu an seiner Lieblings­beschäftigung zu beteiligen. Die eigenen Inter­essen mal zurück­zustellen. Ohne eine pingelige Rechnung von Geben und Nehmen aufzumachen.

Es steckt kein böser Wille dahinter, wenn es Ihr Partner an Achtsamkeit fehlen lässt. Der Trend zum „Multitasking“ ist schuld. Wir haben uns angewöhnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Wir wollen effektiv sein. Wir telefonieren, reden zugleich mit dem Partner, haben den Fernsehen laufen, stopfen das Abendessen in uns rein, und blättern noch in einer Zeitschrift. Auf diese Weise entstehen schnell schlechte Gewohnheiten. Wir verlernen, uns nur auf eine Sache zu konzentrieren.

Es ist nicht leicht, dem Trend zum Multitasking zu widerstehen. Machen Sie den Anfang. Aufmerksames Verhalten – also sich während des Gesprächs mit dem Partner von nichts anderem ablenken lassen – hat einen Spiegeleffekt. Ihr Partner fühlt sich dadurch aufgerufen, ebenfalls seine Ablenkungen liegen zu lassen.

Und wenn das doch nicht klappt? Haben Sie das Gefühl, dass er Ihr Entgegen­kommen einseitig ausnutzt? Dann gehen Sie auf Distanz. Verfolgen Sie eine Zeitlang Ihre eigenen Interesse. Fühlt sich der Partner nun seinerseits vernach­lässigt, bieten Sie ihm an, sich an Ihrer Freizeit zu beteiligen.

Der Grad an Achtsamkeit signalisiert, ob da zwei Egos in einer Zweck­gemeinschaft neben­einander her leben. Oder ob beide ein „Wir“ bilden. Ungeteilte Aufmerksamkeit wirkt wie ein starker Magnet. Sie erzeugt „Präsenz“. Sie stiftet Begehren und Liebe zwischen zwei Menschen, die sich zufällig irgendwo kennen lernen. Aber sie kann auch ein Paar dauerhaft verbinden. Die dafür nötige Achtsamkeit bedarf jedoch der bewussten Pflege des Für­einander­daseins.

Veröffentlicht im November 2008 © by www.berlinx.de

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