Servieren Sie leichte Vorgerichte.
Eine Gemüsebrühe, eine Teller Minestrone (italienische Gemüsesuppe)
oder ein frischer Salat haben kaum Kalorien. Schmackhaft zu bereitet,
sorgen Sie dafür, daß Sie vom Hauptgericht nur noch ein kleine
Portion zu sich nehmen.
Genießen Sie vom Hauptgericht jeden Bissen, lassen Sie
das Essen bewußt auf der Zunge zergehen. Dann stellt sich das
Sättigungsgefühl ein, ehe Sie sich einen überfüllten
Magen angegessen haben. Häppchenweise ist der Genuß größer
als beim gierigen Hineinschlingen.
Mineralwasser und Säfte trinken. Über den Tag verteilt,
sorgen Getränke nicht nur für ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
die Müdigkeit vorbeugt (und in den Festtagen oft zu kurz kommt),
sie verhindern auch Heißhungerattacken. Außerdem lindern
sie Verdauungsstörungen, wenn Sie doch einmal zu reichlich und
zu fett gegessen haben. Wacholdertee beugt Gasbildung im Magen vor (Aufstoßen).
Wenn es zu Sodbrennen kommt: in den nächsten Stunden Alkohol, Kaffee
und Fett meiden. Tee aus Bitterklee lindert die Beschwerden.
Kochen Sie mit viel Kräutern. Sie ersetzen Fett als Geschmacksträger
und unterstützen den Fettabbau. Besonders empfehlenswert: Petersilie
(vitaminreich) und Chili (regt den Stoffwechsel an). Nur mit Salz sollten
Sie sparsam umgehen. Es sorgt für zusätzliche Wasserspeicherung
im Körper, wodurch das Gewicht steigt.
Abwechslung bei Süßem. Zartbitterschokolade enthält
weniger Zucker als Vollmilchtafeln. Russisch Brot und Gummibärchen
enthalten zwar Zucker, aber kaum Fett. Noch raffinierter: einen Obstsalat
servieren. Das Bedürfnis nach Süßem wird gestillt mit
vitaminanreicherndem Nebeneffekt.
Ein Glas Wein zum Essen ist gesund. Ein Gläschen Verdauungsschnaps
nach dem Essen bringt zwar keine wirkliche Entlastung der Verdauung,
aber das subjektive Gefühl der Erleichterung ist auch nicht zu
unterschätzen. Darüber hinaus sollten sie aber größere
Mengen Alkohol am Stück meiden, weil Alkohol den Appetit auf fett-
und zuckerhaltige Naschereien steigert. Leeren Sie am Abend nicht mehrere
Flaschen Wein, sondern probieren Sie es mal mit exotischen alkoholfreien
Cocktails aus verschiedenen Säften. Dann ist gegen ein, zwei Gläser
Wein zum Abschluß des Abends nicht einzuwenden. Auch Silvester
sollten sie mit Alkohol so spät wie möglich beginnen, wenn
sie schlank bleiben wollen.
Viel Bewegung. Schlemmen ist halb so gefährlich für
den Kalorienhaushalt, wenn Sie zwischen den Mahlzeiten nicht vor dem
Fernseher sitzen, sondern sich an der frischen Luft bewegen. Herumsitzen
verleitet zum Naschen. Lange Spaziergänge jeden Tag verbrauchen
die angefutterte Energie. Noch besser: eine Stunde Joggen (verbraucht
600 bis 700 kcal und beschleunigt den Stoffwechsel). Wenn das Wetter
es zuläßt, unternehmen Sie Radtouren. Falls es schneit: auch
Rodeln oder eine länger Schneeballschlacht lassen Pfunde purzeln.
Skilanglauf gilt als der gesündeste Ausdauersport überhaupt.
Obst- und Safttage zwischen den Festen. Viele machen den Fehler,
nach Weihnachten bis Silvester so weiter zu essen, wie sie Heiligabend
begonnen haben. Besser: zwischendurch kalorienarme Tage einlegen. Das
bedeutet zum Beispiel: als Frühstück Obst, Knäckebrot
und Müsli, mittags Salate, Gemüseaufläufe oder Ratatouille,
nachmittags Obst oder ein Quarkvollkornbrötchen statt Kuchen, abends
Brot mit Tomaten oder Radieschen belegt. Die bunten Teller mit Schokolade
vorläufig nicht anrühren und auch auf Alkohol verzichten.
Auch nach Neujahr ein, zwei Minimaltage einlegen - nicht mehr als zwei,
weil sonst der Körper sich auf die reduzierte Kalorienmenge umstellt
(Jojo-Effekt).